Warum HEROS

Warum HEROS — Workforce Safety ERP?

Viele Betriebe der Seilzugangs- und Positionierungstechnik (SZP), im Windservice und in Schulungszentren versuchen, ihre Prozesse in einem klassischen Standard-ERP abzubilden – reine Handelssoftware oder branchenneutrale Handwerkerprogramme. Das scheitert oft nicht an der Qualität dieser Systeme, sondern an der Branchen-Mischform: Dienstleistung, Schulung und Sicherheitshandel in einem Betrieb – typisch für Industriekletterer.

Wo Standard-Systeme teure Sonderprogrammierungen brauchen, denkt HEROS in diesem Zusammenspiel: ein durchgängiges ERP mit Speziallogik für PSA, Prüffristen, Qualifikationen, Mobile und verkaufbare Termine – statt drei Insellösungen neben dem Kassenbuch.

Das Drei-Welten-Problem im Datenmodell

Ein Standard-ERP kennt Kunden und Artikel. In Ihrem Betrieb muss dieselbe Software drei Logiken gleichzeitig tragen – Handel, Schulung und Baustelle:

Dimension Standard-Handels-ERP HEROS
Handel Karabiner nach Menge, Einkaufspreis und Lagerplatz. Handel plus Seriennummern-Lebenslauf und Prüfstatus – Scan per NFC oder QR, wo Sie ihn einsetzen.
Schulung Kurse als „Stückgut“ ohne Event-Logik. Kursplatz als Termin mit Teilnehmerplätzen, Trainer-Ressource und optionalem Zertifikatsbezug.
Baustelle Dienstleistungsstunden ohne Bezug zu Qualifikationen. Arbeitsstunde gekoppelt an die Einsatzfähigkeit der Person – Qualifikationen aus dem Stamm.

Diese drei Welten lassen sich in einer klassischen Maske kaum ohne massive, teure Sonderprogrammierung abbilden. HEROS bildet sie in einem System ab – ohne dass Kurse zu Artikeln umdefiniert werden müssen.

HEROS: Schulungszentrum – Höhensicherheitstrainings mit Teilnehmern in der Halle
HEROS: PSAgA-Prüfung und Nachweisführung – mobile Erfassung von Persönlicher Schutzausrüstung vor Ort

Gesetzliche Prüffristen – nicht „nach Auslieferung erledigt“

Für klassische Warenwirtschaft ist ein Geschäftsvorfall mit Lieferschein und Rechnung oft abgeschlossen. Das System „vergisst“ die ausgelieferte Ware.

In HEROS: Nach Verkauf, Leihe oder Zuweisung zum Projekt tickt die gesetzliche Uhr weiter – die jährliche PSAgA-Prüfung nach DGUV-Grundsatz 312-906. Ein integrierter Fristenwächter gilt auch für Material beim Kunden oder im Außeneinsatz. Prüfformulare erzeugen Sie im System, ohne eine zweite PSA-Insel daneben.

Das typische Scheitern: Ein Standard-ERP hat keine solchen Fristenwächter. Automatische Erinnerungen ein Jahr später oder mobile Prüfformulare vor Ort sind dort keine Kernfunktion.

Mitten im Profil

Handel, Schulung und Baustelle überschneiden sich – genau dort reißen klassische ERP-Masken auf.

Sicherheitsgerichtete Disposition – nicht nur freie Stunden

Klassische Projektmodule teilen Personal nach der verfügbaren Arbeitszeit ein („am Donnerstag noch acht Stunden frei“).

In HEROS: Bei Industriekletterern und im Windservice entscheiden Qualifikationen über die Einsatzfähigkeit – etwa FISAT-/IRATA-Level oder die arbeitsmedizinische G 41. Qualifikationen aus dem Stamm fließen in die Disposition ein: Das System warnt, wenn jemand ohne gültige Qualifikation eingeplant wird.

Das Risiko ohne diese Logik: Das System plant Personen ein, die für Seilarbeit oder Windkraft rechtlich nicht freigegeben sind – mit Baustellenstopps oder Haftungsfragen als Folge.

HEROS: Personen, Schulungen und Teilnehmer – Qualifikationen im System
HEROS mobile App – Zeiten und Einsatz unterwegs erfassen

Offline auf der Baustelle – nicht nur Büro-WLAN

Viele Cloud-ERPs liefern Web-Apps für Büro und klassischen Außendienst. Die setzen eine stabile Verbindung voraus.

In HEROS: Die ROPE-TIME-App ist für Funklöcher gebaut – Brücken, Schächte, Windstandorte. Arbeitszeiten, Belege und Unterschriften erfassen Sie offline; der Abgleich folgt, sobald wieder Netz da ist.

Das typische Scheitern: Speichern scheitert beim Netzverlust – Daten gehen verloren, die Akzeptanz am Einsatzort bricht ein.

Offline, Qualifikation, Kanäle

Wo Kalender allein nicht reicht und das Netz ausfällt, braucht es Datenmodelle und Apps für echte Einsatzrealität – nicht nur Büro-WLAN.

Umsetzung & Schnittstellen

Individualität ist kein Fremdwort – wir bauen, was Sie brauchen

HEROS ist als Plattform darauf ausgelegt, mit Ihren Prozessen mitzuwachsen – nicht umgekehrt. DATEV, ZUGFeRD und XRechnung sind im kaufmännischen Kern vorgesehen. Weitere Schnittstellen (APIs, Importe/Exporte, Shop, Branchentools) können wir projektabhängig konzipieren und umsetzen, sobald Anforderungen und Aufwand klar benannt sind.

Im Kern gilt: Was sich technisch vertretbar und für Ihren Betrieb sinnvoll darstellt, können wir grundsätzlich so abbilden, wie Sie es brauchen – vom Feld über den Lastenheft-Selbstcheck bis zur Abnahme. Kein „take it or leave it“, sondern eine ehrliche Einordnung im Gespräch. Eine Altdaten-Migration bleibt Arbeit für Ihr Team; wir strukturieren sie, wir versprechen keinen Betrieb ohne Umstellung.

Updates & gemeinsame Weiterentwicklung: HEROS soll permanent besser werden und sich an die Anforderungen aus der Praxis anpassen – nicht nur einmalig beim Go-live. Deshalb kommen viele Funktionen, Verbesserungen und Korrekturen fortlaufend per Update; sie werden allen Nutzerinnen und Nutzern bereitgestellt, soweit sie zu Ihrem Produkt-/Modulpaket gehören. So zieht die gesamte HEROS-Gemeinschaft mit, statt dass Einzelprojekte die Basis alleine weiterziehen müssen.

Kosten: Auf Wunsch geben wir Ihnen eine Kosteneinschätzung zu Schnittstellen, Migration und Einführung – orientiert an Aufwand und Prioritäten. Alles bleibt unverbindlich, bis Sie bewusst „go“ sagen; vorher ist es eine Orientierung, kein Vertrag.

Onboarding

Onboarding – sauber, effizient und transparent

Wir können Ihnen nicht alles abnehmen: Ein ERP-Wechsel bleibt Arbeit für Ihr Team – Datenqualität, Entscheidungen zu Prozessen und Zeit im Alltag sind echte Ressourcen. Was wir wollen: Ihnen den Start so ruhig und strukturiert wie möglich zu machen. Dazu gehört ein gemeinsames Bild von Ausgangslage, bestehenden Tools und Prioritäten – klassisch im Format eines Lastenhefts, ohne dass Sie erst extern teure Workshops brauchen, nur um den Überblick zu sortieren.

Lastenheft

1. Ausgangssituation & Unternehmensprofil

Branche, Organisation und Rahmen – kurz einordnen, wo Sie stehen.

2. Ist-Zustand & IT-Infrastruktur

Welche Systeme und Welten laufen heute parallel? Hier sind oft IT zusammen mit Buchhaltung, Einkauf oder GF gefragt – laden Sie die Datei ruhig herunter, verschicken Sie sie intern und tragen nach Abstimmung die Auswahl hier nach oder führen mehrere Versionen zusammen.

HEROS am Arbeitsplatz (Client)

HEROS läuft auf Windows ab Version 10 sowie auf macOS (Apple). Für ältere Windows-Versionen (z. B. Windows 8.1 oder 7) gibt es keine Unterstützung – bitte wählen Sie unten aus, was bei Ihnen noch im Feld ist.

Tragen Sie hier den realistischsten Stand ein – auch wenn nur noch ein Terminal oder eine Werkstatt-VM auf Alt-Windows läuft, ist das für ERP-Einführung und Sicherheit relevant.

3. Soll-Konzept & funktionale Anforderungen (Kernstück)

In Projekten werden Anforderungen oft in einer Funktionsmatrix mit Prioritäten geführt – häufig nach MoSCoW: M = Must-have, S = Should-have, C = Could-have, W = Won't (bewusst nicht in dieser Phase).

Tragen Sie pro Bereich ein, wie kritisch die Thematik für Sie ist – das ersetzt keine Workshop-Matrix, hilft aber beim ersten gemeinsamen Schnitt.

Funktionsbereich Priorität
Stammdaten (Kunden, Lieferanten, Artikel)
Vertrieb & Auftragsabwicklung / CRM
Einkauf & Beschaffung
Lager & Logistik
Finanzen / DATEV-Schnittstelle / Mahnwesen
Schnittstellen (Shop, Bank, Versand, APIs)
4. Nicht-funktionale Anforderungen

Performance, Bedienung, Verfügbarkeit – grobe Erwartungen festhalten.

5. Anforderungen an den Anbieter & Services

Einführung, Schulung, Migration – was Sie vom Partner erwarten.

Praxistipp zur Formulierung

Formuliert Anforderungen so konkret und messbar wie möglich. Statt „Das System muss schnell sein“ besser: „Die Ladezeit beim Öffnen einer Kundenakte soll im Regelfall unter 2 Sekunden liegen.“

So lassen sich später Tests, Abnahme und Prioritäten streitenfreier diskutieren.

Wie soll es weitergehen?

  • Brauchen Sie eine ausführliche Vorlage für eine tabellarische Funktionsmatrix (Must-haves im Detail)? Sprechen Sie uns im Erstgespräch darauf an – wir passen die Tiefe an Ihre Projektgröße an.
  • Zur Altdaten-Migration im Lastenheft: Quellsysteme, Datenqualität, Schnittstellen und Cut-over-Zeitpunkt sollten früh benannt werden; wir helfen Ihnen, das ohne Buchprojekt operabel zu skizzieren.
Zum Kontaktformular

Versand an HEROS: Auf dieser statischen Seite gibt es keinen Datei-Upload. Üblicher Ablauf: .txt herunterladenim Unternehmen weiterverschicken, gemeinsam ergänzen → konsolidierte Datei oder Text beim Kontakt mitschicken (Anhang per E-Mail ist am zuverlässigsten; das Kontaktformular kann den Text übernehmen – bei sehr langen Inhalten ggf. gekürzt, dann lieber Anhang).

Schnell, erreichbar – und ohne Meeting-Marathon zum Start

Wir sind zügig unterwegs und bleiben für Sie ansprechbar: Rückfragen und nächste Schritte sollen nicht in der Warteschleife hängen bleiben. Unser Anspruch ist, Ihre Zeit zu schonen.

Darum geben wir im Vorfeld so viele Informationen und Entscheidungsgrundlagen wie möglich – gemeinsam mit dem Lastenheft-Selbstcheck und dem Gespräch – damit das Onboarding nicht aus einer Reihe von Folgeterminen besteht, sondern Sie sofort loslegen können, sobald die Basis steht (statt erst „Meeting fünf von fünf“).

Mit dem HEROS-Handbuch wollen wir Schulungsaufwand und Nachfragen im Alltag minimieren: nachvollziehbar dokumentiert statt endloser Einweisungsrunden – wo ein guter Leitfaden mehr bringt als noch ein Termin.

Im Formular finden Sie den typischen Aufbau eines ERP-Lastenhefts mit aufklappbaren Kapiteln. Wo es sinnvoll ist, tragen Sie per Auswahl ein, welche Software Sie heute nutzen – besonders bei der IT-Infrastruktur sind oft mehrere Personen beteiligt (IT, Buchhaltung, Einkauf, Geschäftsführung). Laden Sie den Stand am besten als Datei herunter, verschicken Sie sie intern im Team, ergänzen Sie gemeinsam und exportieren Sie bei Bedarf eine neue Version. Nichts wird automatisch an uns übermittelt.

Im Team weitergeben

Die heruntergeladene .txt-Datei ist bewusst ein einfaches Format: Sie können sie per Firmen-E-Mail an Kolleginnen und Kollegen schicken, in Meetings durchgehen oder in Ihrer Cloud ablegen. Wer nur einen Teilbeitrag leistet (z. B. nur IT-Infrastruktur), trägt nach Rücksprache nach – bis eine konsolidierte Fassung für die Kontaktaufnahme bei HEROS entsteht.

Lastenheft in Kürze

Ein Lastenheft beschreibt strukturiert, was die Software für Ihr Unternehmen leisten muss – nicht wie sie es technisch umsetzt (das wäre das Pflichtenheft). So bleiben Erwartungen und Prioritäten für alle Beteiligten greifbar.

Nächster Schritt

Vom Lastenheft bis zur Schnittstelle – gemeinsam geplant

PSA-Prüfzyklen, Qualifikationen, Schulungsplätze oder individuelle Anbindungen: Wir zeigen, wie HEROS Ihre Prozesse bündelt und welche Schnittstellen & Erweiterungen für Ihren Fall infrage kommen. Die Plattform entwickeln wir weiter – mit Updates, von denen alle profitieren, die HEROS einsetzen. Auf Wunsch mit Kosteneinschätzung – durchweg unverbindlich, bis Sie es fest ziehen.

Wir sind schnell und ansprechbar, sparen Ihnen Zeit mit viel Klarheit vor dem Start – damit Sie nicht erst durch viele Runden müssen, sondern zügig loslegen können. Das HEROS-Handbuch soll Schulungsbedarf im Betrieb möglichst klein halten.

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